Zu Besuch in einer Französisch-Testklasse
Seit August 2009 erproben 35 dritte Primarklassen in den Kantonen Freiburg, Solothurn und Wallis den neuen Französischunterricht nach Passepartout. Am 22. Oktober lud Passepartout die Medien nach Dornach ein, um eine Testklasse beim Französischlernen zu besuchen. Anwesend waren auch die Erziehungsdirektoren aus Bern und Solothurn, Bernhard Pulver und Klaus Fischer.
Im Anschluss an die Einführung durch die beiden Regierungsräte fand ein Besuch in drei Klassen der Primarschule Dornach statt. Im Klassenzimmer wurde deutlich, was die Grundsätze des Sprachenlernens nach Passepartout bedeuten: Die Kinder arbeiten mit authentischen französischen Sachtexten. Sie erwerben sich die Französischkenntnisse also anhand von Themen, die sie interessieren, und mit Texten, die sie sich erschliessen müssen. Darin ähnelt der Erwerb des Französischen dem Erwerb der Erstsprache, die sich Kleinkinder auch mit der Zeit anhand von Wiederholung, Mimik und Gestik aneignen. Auch der Computer wird gezielt eingesetzt.
Die Lehrpersonen sind nach anfänglicher Skepsis heute sehr zufrieden mit Lehrplan und Lehrmittel, die genau aufeinander abgestimmt sind. «Es braucht am Anfang viel Zeit, aber ich möchte nicht mehr auf Mille feuilles verzichten», sagte eine Lehrerin.
Weiter zum Medienspiegel