Eine interkantonale Vereinbarung
Mit dem Entscheid für Französisch als erste Fremdsprache setzten die sechs Kantone an der Sprachgrenze im Herbst 2004 ein staatspolitisches Zeichen. Formell muss die Zusammenarbeit mit einer interkantonalen Vereinbarung besiegelt werden. Diese Vereinbarung wurde im August 2006 formuliert und den Regierungen vorgelegt. In den Kantonen Basel-Stadt, Solothurn und Bern wurde sie durch das Parlament ratifiziert worden – mit einer klaren Mehrheit. Auch Freiburg und Wallis haben die Vereinbarung ratifiziert. Im Kanton Basel-Landschaft hatte das Stimmvolk das letzte Wort. Im September 2010 nahm es den Beitritt zum HarmoS-Konkordat an und hiess damit auch den Fremdsprachenunterricht gemäss Passepartout gut. Allerdings wird der Kanton Basel-Landschaft ein Jahr später mit Französisch ab der 3. Klasse beginnenn, nämlich erst mit dem Schuljahr 2012/13. Der Englischunterricht ab der 5. Klasse wird dementsprechend im Schuljahr 2013/14 eingeführt.